Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) / Terms of Service
Stand: 2026 • Qelvoranixtkmz • Hauptstraße 46, 15102 Berlin
1. Gegenstand des Vertrags
Gegenstand dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist die Erbringung von Bildungs- und Schulungsleistungen durch
Qelvoranixtkmz (nachfolgend „Anbieter“ genannt) zu dem Thema „Die Programmierkurse“.
Die Leistungen können insbesondere die Durchführung von Kursen, Schulungen, Workshops, Lehrinhalten, Übungen,
Lernmaterialien sowie die Bereitstellung von Zugängen zu Lernplattformen oder digitalen Inhalten umfassen,
soweit dies im jeweiligen Angebot, in der Kursbeschreibung oder in der Leistungsbeschreibung angegeben ist.
Art, Umfang und konkrete Inhalte der jeweiligen Programmierkurse ergeben sich aus der jeweiligen Kursbeschreibung
bzw. dem jeweiligen Vertragstext oder der jeweiligen Bestellbestätigung, soweit diese dem Kunden vor Vertragsschluss
zur Verfügung gestellt werden.
2. Zustandekommen des Vertrags
(1) Die Darstellung der Kurse auf der Website stellt kein verbindliches Angebot dar, sondern eine Aufforderung
zur Abgabe einer Anfrage oder zur Abgabe einer Bestellung.
(2) Mit der Bestellung bzw. Anmeldung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags
über die ausgewählten Kurse ab.
(3) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter das Angebot des Kunden durch eine ausdrückliche Annahme
(z. B. per E-Mail oder über ein Bestätigungsschreiben) annimmt oder wenn der Anbieter den Kurszugang
bzw. die Leistungen bereitstellt.
(4) Abweichende Vereinbarungen oder Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform, sofern nicht
gesetzlich eine strengere Form vorgeschrieben ist.
3. Rechte und Pflichten der Parteien
(1) Pflichten des Anbieters
Der Anbieter verpflichtet sich, die vereinbarten Leistungen im Rahmen der jeweiligen Kursbeschreibung sorgfältig
zu erbringen. Der Anbieter schuldet jedoch nicht den Erfolg im Sinne eines bestimmten Lernergebnisses oder einer
bestimmten beruflichen Entwicklung. Der Lernerfolg hängt insbesondere von der Mitarbeit, dem Zeitaufwand,
der Vorkenntnis und der Übung des Kunden ab.
(2) Pflichten des Kunden
Der Kunde verpflichtet sich, die bereitgestellten Informationen und Zugangsdaten sorgfältig zu behandeln,
die Lernmaterialien nur im vertraglich vorgesehenen Umfang zu nutzen und die Teilnahmebedingungen einzuhalten.
Der Kunde trägt Sorge dafür, dass die für die Durchführung erforderlichen Angaben vollständig und korrekt sind.
Sofern der Kurs digitale Inhalte oder Plattformzugänge umfasst, ist der Kunde verpflichtet, keine unbefugten
Handlungen vorzunehmen (z. B. unzulässige Weitergabe von Zugangsdaten, Manipulation von Inhalten,
Nutzung für Zwecke außerhalb des Vertrags).
(3) Teilnahme, Verhalten, technische Voraussetzungen
Der Kunde hat die technischen Voraussetzungen für die Teilnahme an Online- oder Hybridformaten bereitzustellen,
soweit dies in der Kursbeschreibung angegeben ist (z. B. Internetzugang, geeignete Endgeräte, Browser).
Der Anbieter kann Inhalte und Formate im Rahmen des Zumutbaren anpassen, insbesondere wenn dies zur
Verbesserung der didaktischen Umsetzung oder aufgrund technischer/organisatorischer Erfordernisse erforderlich ist.
Der Anbieter kann den Zugang zu einem Kurs vorübergehend oder dauerhaft entziehen, wenn der Kunde
gegen wesentliche Vertragspflichten verstößt, insbesondere bei schwerwiegendem oder wiederholtem Fehlverhalten,
bei Verstößen gegen Urheber- oder Nutzungsrechte oder bei unbefugter Weitergabe von Zugangsdaten.
In solchen Fällen bleiben gesetzliche Ansprüche unberührt.
4. Kosten und Zahlung
(1) Die Höhe der Kursgebühren richtet sich nach der jeweiligen Kursbeschreibung, dem Angebot oder der
Bestellbestätigung. Sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, verstehen sich alle Preise in Euro und
inklusive der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Der Kunde ist verpflichtet, die vereinbarten Gebühren fristgerecht zu zahlen. Zahlungsfristen und
Zahlungsarten ergeben sich aus der Rechnung oder der Bestellbestätigung.
(3) Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, kann der Anbieter Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe verlangen.
Darüber hinaus können Mahn- und Bearbeitungskosten nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften erhoben werden.
(4) Aufrechnungsrechte stehen dem Kunden nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt,
unbestritten oder entscheidungsreif sind. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde nur ausüben,
soweit es auf demselben Vertragsverhältnis beruht.
5. Haftungsbeschränkung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei schuldhafter Verletzung
wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung
die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde
regelmäßig vertrauen darf.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt,
soweit nicht eine Haftung nach Absatz (3) oder (4) eingreift.
(3) Die Haftung für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt unberührt.
(4) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt ebenfalls unberührt.
(5) Soweit der Anbieter Inhalte bereitstellt, die auf Informationen Dritter beruhen, beschränkt sich die Haftung
auf die ordnungsgemäße Auswahl und Bereitstellung, sofern der Anbieter keine Kenntnis von rechtswidrigen Inhalten
hatte und bei Anwendung der zumutbaren Sorgfalt keine Kenntnis hätte haben müssen.
(6) Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen
des Anbieters.
6. Geistiges Eigentum (Urheber- und Nutzungsrechte)
(1) Alle Rechte an Kursunterlagen, Skripten, Präsentationen, Lernmaterialien, Software, Vorlagen, Texten,
Grafiken, Videos und sonstigen Inhalten (einschließlich der Auswahl und Anordnung) stehen dem Anbieter
oder den jeweiligen Rechteinhabern zu.
(2) Der Kunde erhält, soweit im Vertrag nichts anderes geregelt ist, ein nicht ausschließliches, nicht
übertragbares, zeitlich auf die Vertragsdauer beschränktes Recht zur Nutzung der Inhalte zum eigenen
Lernzweck innerhalb des vereinbarten Umfangs.
(3) Der Kunde ist insbesondere nicht berechtigt, Inhalte zu vervielfältigen, zu verbreiten, öffentlich
zugänglich zu machen, zu bearbeiten oder für Dritte bereitzustellen, sofern dies nicht ausdrücklich
vertraglich erlaubt oder gesetzlich zwingend gestattet ist.
(4) Der Anbieter behält sich das Recht vor, Inhalte im Rahmen der Kursdurchführung anzupassen,
sofern dies didaktisch sinnvoll ist und der Kern der vereinbarten Leistung gewahrt bleibt.
7. Kündigung und Rücktritt / Beendigung des Vertrags
(1) Für die Beendigung des Vertrags gelten die gesetzlichen Vorschriften. Soweit der Vertrag eine feste Laufzeit
hat, endet er mit Ablauf der vereinbarten Zeit bzw. nach Abschluss der Kursdurchführung.
(2) Ein Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt
insbesondere vor, wenn der Kunde wesentliche Pflichten wiederholt verletzt oder der Anbieter die Leistung aus
einem nicht vom Anbieter zu vertretenden Grund nicht erbringen kann.
(3) Bei digitalen Leistungen und Kurszugängen kann der Anbieter die Leistungserbringung an den vereinbarten
Zeitraum oder die vereinbarten Zugangsbedingungen knüpfen. Soweit gesetzlich zulässig, können bereits
erbrachte Leistungen anteilig berücksichtigt werden.
(4) Einzelheiten zu Widerrufsrechten, sofern anwendbar, ergeben sich aus den gesetzlichen Bestimmungen
und den ergänzenden Hinweisen des Anbieters (z. B. Widerrufsbelehrung).
8. Anwendbares Recht
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
9. Kontakt
Bei Fragen zu diesen AGB oder zu den Kursleistungen kann der Kunde den Anbieter wie folgt kontaktieren:
Qelvoranixtkmz
Hauptstraße 46, 15102 Berlin
E-Mail: [email protected]
Schlussbestimmungen
(1) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit
der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige gesetzliche Regelung,
die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
(2) Änderungen dieser AGB werden dem Kunden in geeigneter Weise bekannt gegeben. Soweit gesetzlich erforderlich,
gelten geänderte AGB nur für zukünftige Verträge.